| ABEL LUDWIG HIRSCH -------------------------------------------------- Meingott, warum drischt er denn immer noch auf mich ein?! Er sieht doch, da ich nurmehr dalieg' und mich nimmer wehr'. Ich bin fertig, total fertig, das sieht er doch! Das G'sicht! Ich mu mir das G'sicht schtzen! Ich mu mir die Hand vor's G'sicht halten. So viel Blut berall. Aus der Nase, aus'n Mund, aus den Ohren, aus den Augen, berall rinnt mir scho' das Blut aue. Er soll aufhren! Bitte, bitte er soll aufhren! Wie is' denn das... Wie war das? Da war die kleine Blonde mit den schwarzen Stiefeln, und ich hab' was g'sagt, und sie hat g'lacht, und dann bin ich hinter ihr raus aus dem Lokal, und da war das Auto,er is' ausg'stiegen, und dann hat er zug'schlagen, und ich hab' z'ruckg'schlagen... Wo is' denn jetzt, die kleine Blonde? Warum sagt sie ihm denn nicht da er aufhren soll? Die ganzen Leut' die da herumstehen und zuschaun, warum sagen die denn nichts? Warum machen die denn nichts? Meingott, jetzt fangt er an, mit den Fen zu treten. Die Hand mu vor's G'sicht! Schnell! Es geht nicht. Ich kann die Hand nicht bewegen. Ich kann berhaupt nichts mehr bewegen. Ich mcht' ihm so gern' sagen, da eh alles in Ordnung ist mit seiner Kleinen. " Alter, komm, geh' ma auf ein Bier ", mcht' ich ihm sagen, aber ich kann nicht. Ich kann nicht mehr reden. Ich kann nicht mehr schrei'n. Ich kann gar nichts mehr. Ich kann nurmehr schrecklich klar denken. Aber eins is' komisch. Es tut nicht mehr weh. Er tritt mir dauernd mit seinen Schuhen in's G'sicht und es kracht immer, wie wenn man einen Hendelhaxen bricht, aber ich spr' nichts. Wenn ich eh nichts mehr spr', was will er denn noch mehr? Er will mich totschlagen! Um Himmelswillen, warum macht denn niemand was?! Der will mich totschlagen! Gleich hat er's geschafft. Gleich haben wir's beide geschafft. Ich spr' mich schon ganz leicht werden. So is' das also, wenn man erschlagen wird. Der Krper is' schon hin, nur die Gedanken funktionieren noch. Und die werden dann aufeinmal abreien. Ganz pltzlich, wie wenn man das Licht abdreht. Und dann ist es aus. Dann bist weg. Endgltig. Das ist verrckt, ich wei genau, ich lieg da auf der Strae und hab trotzdem das Gefhl, als ob ich einen Meter ber viel zu reich. Das Schicksal setzt den Hobel a Q { - J ~ / _ u 8 Z - ] + [ d / ` w = l " T ^ q # Q ^ M O Q Q Q Arial |
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