| DAS NACKTE MARMORENGERL Herta Stahl, Hans Rahner ---------------------------------------------------------------- Ein G'schichterl, ein kleines, das f„llt mir grad ein, es fangt nicht "es war einmal" an, trotzdem k”nnt' es beinahe ein M„rchen doch sein, erz„hl' euch's, so gut als ich kann: Es gibt ein klein's Gasserl, es gibt ein klein's Haus, ja, ja, es beginnt sehr bekannt, dafr ist das G'schichterl noch lang nicht aus, denn jetzt wird es erst int'ressant: ---------------------------------------------------------------- Ich sag's nicht, wo's Gasserl und's Hauserl man find't, sonst bin ich am Schluž noch dran schuld, wenn dem Engerl ein wengerl z'viel Gaffer dort sind, und 's reižt ihm die Engelsgeduld. Es schamt sich vielleicht und dreht b”se sich um, dann g'fallt uns das Bengerl nicht mehr, es steht dann verkehrt vor dem Publikum, zeigt d' Backerl aus Trotz nimmer her: ---------------------------------------------------------------- REFRAIN Ein nacktes Marmorengerl, in der Hand ein Palmenstengerl, das steht ber'm Hausportal seit anno dazumal; und geh'n die Leut' vorber, gucken's gern zum Engel 'nber, wenn's auch unmanierlich is', backschierlich is's. Und schaut ein Maderl 'nauf, da blast's die Backerl auf, droht mit dem Palmenzweig: "Na wart' nur, wenn ich runtersteig'!" Dem nackten Marmorengerl, in der Hand ein Palmenstengerl, oh, dem sieht ganz deutlich man den Mistbub'n an. ---------------------------------------------------------------- was das bedeutet: Bald wird uns're Hochzeit sein! Und der Mond steht schon am Himmel © { % ' R p ‡ ² Ó ç ) + - M f Š ¦ ¾ ä ? [ q q — Ù ø > [ u ™ ¸ Í ÷ " J Œ • — ² Ó ð " C b b x – ³ Ï ÷ 3 T g © © q b © Arial |
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