| I LIEG AM RUCKN LUDWIG HIRSCH -------------------------------------------------- I lieg am Ruckn und stier mit zugmachte Augen in die Finsternis. Es is so eng und so feucht um mi herum, i denk an dich. I kann's noch gar net kapieren: Du liegst heut nacht net neben mir - und i frier - Wie lacht der Wind, wie weint der Regen, i mcht's so gerne hren! Du kannst dir's net vorstellen des beinharte Schweigen, da vier Meter unter der Erden. Die Schuh auf Hochglanz poliert, ein'n Scheitel haben s' mir frisiert. I frag mi wofr? Aber vielleicht stehst grad da oben mit ein paar Trnen, und vielleicht sickert eine, a kleine zu mir durch? A ganz a heie, bitte, bitte, la eine fallen, weil mir is so kalt, mir is so kalt. Und wann's dir erzhlen, da ein Toter um Mitternacht aus'm Grab ausse kommt - ja des war schn, is aber ein Schmh - es gibt ka Geisterstund! I schwr dir's, i hab's probiert: Kein' Millimeter hab i mi grhrt - I will zu dir.... Was is'n des, des komische Krabbeln bei die Zehen da vorn? Jessas Maria, der erste Wurm! Du liegst da und kannst di net rhren, die Wrmer krallen dir ins Hirn, und sie dinieren. Aber vielleicht stehst grad da oben mit ein paar Trnen, und vielleicht sickert eine, a kleine zu mir durch? A ganz a salzige, bitte, la eine fallen auf mein Grab! Vielleicht knn' ma d'Wrmer damit verjagen. I lieg am Ruckn und stier mit zugmachte Augen in die Finsternis. Es is so eng und so feucht um mi herum, i denk an dich. A Hoffnung is noch in mir: Vielleicht tun s' mi exhumieren? Dann geh in d' Bliah und komm zu dir und hol dich zu mir, damit i net gfrier. { ? \ > U d 8 P b ( * V | M W v C v } # * [ h Arial |
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