| KEINEN PFENNIG JOHANNA VON KOCZIAN --------------------------------------------------------------------- Mein kleiner Sohn kam heute abend zu mir in die Kche, als ich das Essen machte und er gab mir ein Stck Papier, auf das er mit Buntstift etwas geschrieben hatte. Ich trocknete mir die Hnde ab an meiner Schrze, und ich las, was da auf diesem Zettel stand: den Rasen gesprengt ..........................3 Mark die ganze Woche mein Bett gemacht ............2 Mark zum Kaufmann gegangen .......................50 Pfennig beim Autowaschen geholfen ....................2 Mark mit Brderchen spazieren gegangen, als du beim Friseur warst ....................1 Mark das Unkraut im Garten ausgezupft .............2 Mark im Rechnen eine "1" geschrieben ..............5 Mark macht zusammen ..............................15 Mark und 50 Pfennig Da stand er nun erwartungsvoll vor mir, und tausend Erinnerungen kamen mir in den Sinn, und so nahm ich einen Bleistift, drehte den Zettel um und schrieb darauf: Ich trug dich neun Monate, dafr will ich keinen Pfennig, ich wachte an deinem Bett, dafr will ich keinen Pfennig, ich weinte um dich und auch dafr will ich keinen Pfennig. Insgesamt kostet dich all' die Liebe von mir keinen Pfennig. Insgesamt kostet dich all' die Liebe von mir keinen Pfennig. Als er das gelesen hatte, da standen dicke Trnen in seinen Augen. Er sah mich an und sagte: "Mami, ich hab dich so lieb." Dann nahm er den Bleistift und schrieb mit groen Buchstaben: Alles bezahlt! n nicht am Wege steh'n, und auch du, schnes R { C E Ę 4 g Ķ < r Ģ 8 s ¬ ® × × ? T V Ģ F ¹ å R R × R Arial |
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