| KIND DER STERNE ANNE HAIGIS --------------------------------------------------------------------- Sie war ein Kind der Sterne, sie war voller Charme, lachte auf meinen Knien, weinte in meinem Arm. Sie rief laut meinen Namen, zog mir an den Haaren, ihre Blicke waren albern, ihre Blicke waren warm. Sie war ein Kind der Sterne, geradeaus und frei, und die Welt auf ihren Schultern war kinderleicht. Jetzt kennt sie keine Richtung und hat schon genug und spielt mit ihrem Fahrschein fr den letzten Zug. Nicht schwarz, nicht wei, ist nicht kalt oder hei, sie wei nicht mehr, wo's lang geht, dreht sich hilflos im Kreis. Nicht ja, nicht nein, ist nicht Wasser, nicht Stein, sie hat sich irgendwann verloren und findet nicht mehr heim. Sie war ein Kind der Sterne und wuchs prchtig auf, was gut oder schlecht war, fhlte sie genau. Jetzt schweigt sie allwissend, hat fr sich abgeklrt, die einen klffen mit der Meute, die anderen gar nicht mehr. Nicht schwarz, nicht wei, ist nicht kalt oder hei, sie wei nicht mehr, wo's lang geht, dreht sich hilflos im Kreis. Nicht ja, nicht nein, ist nicht Wasser, nicht Stein, sie hat sich irgendwann verloren und findet nicht mehr heim. Sie liegt auf meinen Knien und ist weit, weit weg, so als sucht sie in der Ferne irgendein Versteck. Sie war ein Kind der Sterne ohne ein Problem, was ist passiert, ich werd' es nie verstehen. Nicht schwarz, nicht wei, ist nicht kalt oder hei, sie wei nicht mehr, wo's lang geht, dreht sich hilflos im Kreis. Nicht ja, nicht nein, ist nicht Wasser, nicht Stein, sie war ein Kind der Sterne, war ein Kind der Sterne, war ein kind der Sterne und findet nicht mehr heim. er Sterne und findet nicht mehr heim. |
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