| QUO VADIS MESSALINA Hilde Seipp -------------------------------------------------------- Ich war in Rom zur Kaiserzeit die tollste jener Damen, die, stets zum Liebesspiel bereit, auf Grund besond'rer Sinnlichkeit zu Ruhm und Anseh'n kamen. Als man im Film mich rausgestellt, erhob kein Zensor Einwand, denn was Antik ist, das gefaellt, trotz Unmoral, und bringt viel Geld, zeigt man es auf der Leinwand. Ich war beliebt und populaer und zeigt' ich mich von ungefaehr, rief jeder Mann mir hinterher: Mein Mann der Kaiser Claudius, der mich zur Gattin freite, war leider ein Hysterikus. Als Caesar hatt' er manches Plus, mein Mann, der Kaiser Claudius. Drum nahm ich mir des Abends frei und suchte mein Vergnuegen, mit wem, das war mir einerlei, ich liess mich bis zum Hahnenschrei durch Amors Pfeil besiegen. Dann stach ich meinen Buhlen tot und hatte nach dem Abendbrot bereits ein neues Angebot: -------------------------------------------------------- REFRAIN. Quo Vadis Messalina ? Komm, sag es mir ins Ohr ! Du laechelst, Messalina, als haettest Du was vor. Oh, suesse Messalina, erhr' mein heisses Fleh'n und lass mich, Messalina, mit Dir heut' bummeln gehn. Und wird das Bummeln Dir zu dumm, fuehr' ich Dich in mein Tusculum. Quo Vadis Messalina ? Du suchst doch einen Mann, wie immer, Messalina, und heut' bin ich mal dran ! r dem Sternenzelt, reich' mir Deine Hand. { Q t 4 X { @ ^ ? b ! = w 8 U x Arial |
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