| WAR DAS EINE NACHT ROLAND KAISER --------------------------------------------------------------------- Ich bezog 'ne Wohnung und dann weihte ich sie ein mit 'nem M„dchen ganz alleine, so bei Tanz und gutem Wein. Als grad' so sch”n in Form war, klingelt's an der Wohnungstr, draužen standen zwanzig Freunde:"Heut feiern wir mit dir." War das eine Nacht, vielversprechend fing sie an. War das eine Nacht, wie auf Kohlen saž ich dann. Das liež gar nicht nach und dann - war das eine Nacht. Frh um vier, da geh'n sie endlich, wir begleiten sie hinaus, und dann schl„gt der Wind die Tr zu, und wir steh'n im Treppenhaus. Gute Nacht und viel Vergngen wnschte auch mein M„dchen mir, doch das Dumme war, der Schlssel steckte innen an der Tr. War das eine Nacht, machte jetzt 'ne Figur, war das eine Nacht, so in Hemd und Hose nur. Bei der K„lte auf dem Flur - war das eine Nacht. War das eine Nacht, war das eine Nacht, war das eine Nacht! War das eine Nacht! Und so fror ich auf der Treppe vor mich hin bis frh um acht, gegen neun hat dann ein Schlosser mir die Wohnung aufgemacht. Jeder sagt:"Wenn ich verreise, schick' ich meine Frau zu dir; denn dann kann ich ganz beruhigt sein, daž ihr wirklich nichts passiert." Das war eine Nacht ! Kann das Schicksal grausam sein.-Die hat Spaž gemacht. Statt mit ihr so ganz allein - das war eine Nacht, fing ich nur 'nen Schnupfen ein - wie wir's uns gedacht. Das war eine Nacht ! Damals fing sie gut an, war das eine Nacht, bis dann diese Wendung kam - das war eine Nacht, das schafft auch den st„rksten Mann - wie wir's uns gedacht. |
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